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Bild in eine Bügelperlen-Vorlage umwandeln

2 Min. Lesezeit

Titelbild zu Bild in eine Bügelperlen-Vorlage umwandeln

Aus einem Foto eine Bügelperlen-Vorlage machen: Größe in Perlen, sinnvolle Farbanzahl, wann Dithering hilft und wie der Hintergrund verschwindet.

Eine Bügelperlen-Vorlage ist Pixel Art mit Einkaufszettel. Ein Foto umzuwandeln heißt vor allem, fast alles wegzuwerfen: Aus zwölf Megapixeln werden auf einer Platte 841 Perlen. Die eigentliche Arbeit besteht darin zu entscheiden, was übrig bleibt. Was die einzelnen Regler im Konverter tun und wie man sie einstellt, steht hier.

Zuerst die Größe in Perlen

Alles andere hängt an dieser Zahl. Eine 29×29-Platte ist die Voreinstellung und passt für Icons, Logos, Herzen, Spielfiguren und nah fotografierte Haustiere. Ein menschliches Gesicht braucht etwa 50 Perlen Breite, bevor die Augen aufhören, dunkle Flecken zu sein — das ist ein Raster aus 2×2 Platten. Landschaften oder ganze Personen verlangen 80 und mehr, und dann kauft man Perlen im Tausenderpack.

Schneiden Sie vor dem Umwandeln zu. Ein enger Ausschnitt mit 29 Perlen schlägt einen weiten mit 58, weil die Perlen dort landen, wo das Motiv ist, statt im Hintergrund.

Die Farbanzahl wählen

Der Konverter reduziert das Bild auf eine feste Zahl von Perlenfarben, und zwar aus einer echten Markenpalette — Hama, Perler, Artkal, Nabbi oder Pyssla. Das Ergebnis ist damit kaufbar und nicht bloß theoretisch. Acht bis zwölf Farben ergeben ein klares, plakatartiges Bild. Sechzehn bis zwanzig behalten fotografische Abstufungen. Jenseits von dreißig kommen vor allem Farben dazu, von denen eine Handvoll Perlen im Haus ist.

Drehen Sie Helligkeit und Kontrast vorher etwas hoch. Perlenpaletten sind kräftig, und ein flaues Foto wird matschig, sobald ihm nur noch zwölf Töne bleiben.

Wann Dithering hilft

Dithering verteilt zwei Perlenfarben schachbrettartig, sodass das Auge sie aus einem Meter Entfernung zu einer dritten mischt. So schafft eine Zwölf-Farben-Palette einen Sonnenuntergang. Bei Fotos mit Verläufen — Himmel, Wasser, Haut — einschalten; bei Strichzeichnungen, Logos und großen einfarbigen Flächen ausschalten, sonst entsteht Sprenkel, den Sie später Perle für Perle stecken müssen.

Den Hintergrund loswerden

Die meisten Fotos haben einen Hintergrund, den niemand stecken will: Er kostet Hunderte Perlen und drängt das Motiv in den Hintergrund. Mit der Hintergrundentfernung wählen Sie die Farbe hinter dem Motiv, erhöhen die Toleranz, bis die Fläche verschwindet, und entscheiden, ob nur der mit dem Rand verbundene Bereich weicht oder diese Farbe im ganzen Bild. Übrig bleibt eine freigestellte Form — genau das, was ein Schlüsselanhänger sein möchte.

Von der Vorlage zu den Perlen

Sieht die Vorschau gut aus, exportieren Sie das PDF: eine 29×29-Platte pro Seite, mit Farbnummern und Perlenliste, sodass sich die Farben vorher abzählen lassen. Der Bild-zu-Vorlage-Konverter erledigt das alles im Browser, und jedes Ergebnis lässt sich im Vorlagen-Editor öffnen, um eine einzelne Perle von Hand zu korrigieren.

Zum ersten Mal dabei? Lesen Sie zuerst die Anleitung zum Bügelperlen bügeln, und stöbern Sie in der kostenlosen Vorlagen-Galerie nach einem Motiv, das gar keine Umwandlung braucht.

Häufige Fragen

Wie groß sollte ich mein Foto umwandeln?

Fangen Sie mit 29×29 an, also einer Platte. Ein Gesicht braucht rund 50 Perlen Breite, damit Augen als Augen lesbar bleiben — das sind vier Platten. Logos und einfache Formen funktionieren bei 29.

Wie viele Farben sollte eine Vorlage haben?

Zwischen 8 und 20. Weniger wirkt grafisch und ist günstig, mehr bedeutet die Suche nach Farben, von denen drei Perlen im Kasten liegen. Der Konverter trifft jede Farbe mit einer real erhältlichen Perle.

Sollte ich Dithering einschalten?

Bei Fotos mit Himmel, Haut oder Verläufen ja, denn es täuscht Zwischentöne vor, die die Palette nicht hat. Bei flachen Illustrationen und Logos nein: Dort streut es Rauschen über Flächen, die einfarbig sein sollen.

Wird mein Foto irgendwo hochgeladen?

Nein. Die Umwandlung läuft vollständig in Ihrem Browser: Das Bild verlässt Ihr Gerät nie und wird auf keinen Server hochgeladen.

Eigene Vorlage erstellen

Verwandeln Sie ein Foto im Browser in eine Perlenvorlage oder setzen Sie die Perlen selbst im Editor. Beides ist kostenlos und lässt sich als PDF drucken.

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